Als ich damals so am Anfang der 50 stand, dämmerte mir ganz langsam, daß ich alt werde.
- Beim Holzhacken und beim Sägen brach mir ab und zu der Schweiß aus.
Jetzt, ich gehe gerade hart auf die Schnapszahl 77 zu, fällt mir sogar schon das Aufstehen aus der Hocke schwer und ich muß mich dabei am Boden abstützen.
Auch für das Wechseln der Reifen am Auto brauche ich inzwischen schon fast 2 Stunden; das war früher, mit allen Nebenarbeiten, in einer knappen Stunde erledigt.
Auf der anderen Seite habe ich meine Herzprobleme inzwischen recht gut im Griff.
Es war damals schon ein starker Toback für mich, als der Linksschenkelblock bei mir festgestellt wurde und mein Hausarzt dazu so ganz lakonisch meinte, daß man damit auch ganz alt werden könne.
Aus dem Munde meines Arztes klang es dabei unverdächtig, aber mir klingt seitdem doch immer das Wort "könne" im Ohr. So nach dem Motto: In der Regel wird man damit nicht allzu alt, aber man "könne" es dennoch werden . . . wenn man Glück hat.
Nun gut! So richte ich mich halt ein wenig darauf ein, daß meine Körperkräfte so langsam nachlassen. Dabei tröstet mich, daß mein Verstand noch recht gut arbeitet. Die Probleme Anderer mit ihren Computern kann ich immer noch recht gut lösen. Und auch mit dem mir von meinem Sohn geschenkten Smartphone und dem Tablet bin ich inzwischen gut Freund geworden und lege mich sogar noch mit Medion an, weil deren Android 5.0.1 nicht den Anforderungen der Nutzer entspricht. Deren Verwaltung der Speichererweiterung mittels einer SD-Karte, und die damit verbundenen Bewerbung, betrachte ich als Betrug am Kunden. - Da läßt sich nicht eine App auf den externen Speicher verschieben! LG kann das auf meinem Smartphone besser, wenn auch nicht gerade perfekt!
So ist das also, wenn man alt wird?
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